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Feinstaub, Zigarettenrauch - Behandlung und Vorbeugung

Brennende Kerzen sind nichts für Patienten mit Angststörungen! Sie glauben, das liege an Feuer und Flamme? ... weit gefehlt! Es gibt Leute, die das Anzünden einer Kerze aus Angst vor Feinstaub vermeiden.

Ist das berechtigt, noch normal, schon krankhaft, oder irgendwo dazwischen (an der Grenzlinie, engl.: Borderline)?


Was sagt die Datenlage der Grundlagenforschung Akupunktur dazu? Es finden sich etliche Studien zu asthmatischen Beschwerden darunter. Meistens wurden Überempfindlichkeitsreaktionen mittels Aluminiumhydroxyd provoziert, es gab aber auch Studien in denen die Versuchstiere dem Zigarettenrauch ausgesetzt worden waren. Dabei wurden unterschiedliche Kombinationen gegen Medikamente wie Dexamethason (ein Cortison) getestet. Teil dieser Kombinationen waren aber immer ST36 und BL13. In etwa der Hälfte der Studien wurden ergänzend Lipopolysaccharide eingesetzt, eine Substanz, die alleine auch ausreicht, Beschwerden wie Asthma auszulösen.



Zusammenfassend provozierte Zigarettenrauch in der Lunge eine Entzündungsantwort und damit verbunden mehr oxidativen Streß. Die Akupunktur konnte in allen Fällen eine erheblichen Linderung der Entzündungsreaktionen und des oxidativen Stresses im Gewebe der Lunge bewirken.



Um nun zur einleitenden Fragestellung zurückzukehren: Sollten Patienten mit Feinstaub-Angst sich daher akupunktieren lassen? Wir wissen es auch nicht und wollen daher nur zu einem Herangehen, ohne Polemik, ideologische Scheuklappen, dafür aber mit Augenmaß und Fachwissen raten.








eingetragen von 5 am 22.02.2019, 13:53 Uhr



Akupunktur verbessert Qualität der Spermien

Akupunktur ist wirksam zur Behandlung vermindert beweglicher Spermien (Asthenozoospermie) im Ejakulat. Die Asthenozoospermie war im Tierversuch durch Gabe das Antibiotikums Ornidazol ausgelöst worden. Darunter kam es zu Abnahmen von Lebensfähigkeit, Motilität und Qualität der Spermien. Wurde Elektroakupunktur an BL23 und ST36 mindestens fünfmal binnen 9 Tagen durchgeführt, so kam es verglichen mit Scheinakupunktur zu signifikanten Verbesserungen aller genannter Parameter.


Quelle: Jin ZR, Liu BH, Cai J, Jing XH, Zhu B, Xing GG. [Experimental Study for the Treatment of Asthenozoospermia by Electroacupuncture in Rats]. Zhen Ci Yan Jiu. 2017 Apr 25;42(2):114-8. Chinese. PubMed PMID: 29071957


eingetragen von 5 am 20.02.2019, 14:27 Uhr



Akupunktur bei Drogenentzug

Bei der Behandlung von Entzugssymptomen Drogenabhängiger hat die Stimulationsfrequenz offensichtlich einen Einfluß auf die Bildung der endogenen Opioide




Während eine Stimulation mit 2 Hz die Produktion von Endorphinen und Encephalinen anregt, steigert eine hochfrequente Stimulation (100 Hz) die Produktion von Dynorphin.


Quelle:

Wu SL, e.a.: Acupuncture for Detoxification in Treatment of Opioid Addiction. in: East Asian Arch Psychiatry. 2016 Jun;26(2):70-6, PMID: 27377488.





eingetragen von 4 am 17.07.2018, 12:46 Uhr



Manuelle Akupunktur wirkt bei drogenanhängigen Ratten

Die Forscher hatten den Tieren regelmäßig Metamphetamine verabreicht. Dies führte im Hippocampus (Teil des Großhirns) zu Veränderungen bei wichtigen, für dessen Funktion verantwortlichen Substanzen.


So stiegen dort die Expressionen (mRNA) von Serotonin, Dopamin und Acetylcholinesterase, sowie der Gehalt an Serotonin, Dopamin, Acetylcholin und Acetylcholinesterase jeweils signifikant an. Der Einsatz manueller Akupunktur an der Kombination DU14 und DU20 reduzierte alle genannten Parameter wiederum signifikant.

Quelle: Yu S, e. a.: Effect of manual acupuncture stimulation of Baihui and Dazhui on contents of 5-HT, dopamine and ACh and expression of 5-HT mRNA, DA mRNA and AChE mRNA in the hippocampus in methamphetamine addiction rats. In: Zhen Ci Yan Jiu. 2014 Oct;39(5):362-6. Chinese. PubMed PMID: 25518108.

eingetragen von 4 am 23.03.2018, 17:47 Uhr



Akupunktur verbessert die Hirnfunktion nach Narkosen

Bekanntlich kommt es nach operativen Eingriffen, gerade wenn diese etwas länger dauern, nicht selten zu Störungen der Hirnfunktion (Lern- und Gedächtnisfähigkeiten). Diese Einschränkungen werden in der internationalen Literatur auch als (engl.) post-operative cognitive dysfunction (POCD) bezeichnet. Verantwortlich dafür gemacht werden Narkosemittel wie Propofol.



Natürlich ist es ethisch nicht vertretbar, Menschen - einfach so zu Studienzwecken - sechs Stunden in Narkose mit Propofol zu versetzen; so kamen in der entsprechenden Studie Ratten zum Einsatz. Vor und nach der Narkose durchgeführte Akupunkturbehandlungen führten, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe, zu erheblichen (signifikanten) Verbesserungen der Lern- und Gedächtnisfähigkeiten der Tiere.Zur entsprechenden Studie auf PubMed



Inwieweit es sinnvoll ist, von der Hirnfunktion von Ratten, auf die kognitiven Fähigkeiten des Menschen zu schließen, läßt sich natürlich trefflich diskutieren. Eine Lösung des Problems der POCD wäre jedoch für alle künftigen Patienten ein wirklicher Segen.







eingetragen von 4 am 01.08.2017, 00:16 Uhr



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© Dr. Thomas Braun, Cham (Bayern / Oberpfalz), 2007 (Internetkoordinator der Akupunktur- und TCM- Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte e.V.) erstellt und dargeboten